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Geschichte

Bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts fanden in verschiedenen Orten des Waldecker Landes christliche Versammlungen statt. Menschen, die vom Wort Gottes angesprochen waren und „mit Ernst Christen sein wollten“ trafen sich zum Bibellesen und Beten in den Häusern.

Im Laufe der Zeit wuchsen daraus örtliche „Landeskirchliche Gemeinschaften“, die sich zunächst als Ergänzung zum kirchlichen Angebot verstanden. Gemeinschaftspflege und Evangelisation waren die Maxime, der sich die Gemeinschaftsbewegung gestellt hatte.

1956 beschloss man, diesen Waldecker Gemeinschaften ein Dach zu schaffen und es kam es zur Gründung des „Verbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Waldeck e.V.“ (heute: Waldecker Gemeinschaftsverband e.V.) mit Sitz in Korbach.

Zurzeit gehören drei Gemeinden zum Waldecker Gemeinschaftsverband – Korbach, Sachsenhausen und Bad Wildungen.

Heute ist der Waldecker Gemeinschaftsverband e.V. ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche, Mitglied des Hessischen Gemeinschaftsverbandes (HeGeV) in Marburg und über diesen im Bund evangelischer Gemeinschaften (BeG) und dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V. angeschlossen. Somit ist der Waldecker Gemeinschaftsverband e.V. Teil eines freien Werkes innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD).

 

Die Wurzeln

Die Gemeinschaftsbewegung entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Raum der Evangelischen Kirche. Wesentliche Anstöße dazu erfolgten durch geistliche Aufbrüche (Erweckungen), die von Amerika und England ausgehend, auch Deutschland erfassten.

1888 kam es zur Gründung des Verbandes für Gemeinschaftspflege und Evangelisation (Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband), zu dem heute der größte Teil des innerkirchlichen Pietismus gehört.

Die Wurzeln des Pietismus gehen zurück bis in die Zeit der Reformation. Luther verdanken wir die Neuentdeckung der biblischen Wahrheit von der Rechtfertigung durch den Glauben allein.

Martin Luther schrieb aber damals auch: „Diejenigen, so mit Ernst Christen sein wollen und das Evangelium mit Hand und Mund bekennen, müssten mit dem Namen sich einzeichnen und irgendwo in einem Haus allein versammeln zum Gebet.... und andere christliche Werke üben.“

Es blieb Männern wie Spener, Francke, Zinzendorf u. a., die wir heute als Väter des Pietismus bezeichnen, vorbehalten, neben der Reformation der Lehre auch die Reformation des Lebens zu betonen. Der Pietismus sah von Anfang an eine besondere Verpflichtung zur Evangelisation, Diakonie, Erziehung zur sozialen Verantwortung und zur weltweiten Mission.

 

Waldecker Gemeinschaftsverband